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Die Geschichte

Am 7. Oktober 1960 wurde durch einen Beschluss des Wiener Gemeinderates der gemeinnützige Fonds "Kuratorium Wiener Pensionistenheime" gegründet. 1996 wurde der Fonds in "Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser" (KWP) umbenannt. Was damals als wichtige soziale Leistung der Stadt Wien für einen gesicherten Lebensabend der Kriegsgeneration eingerichtet wurde, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahrzehnten zum Marktführer für "Betreutes Seniorenwohnen". Das KWP ist ein wichtiger Teil des vielfältigen Betreuungsnetzwerkes der Stadt Wien für SeniorInnen.

In 32 Jahren die Häuser zum Leben errichtet

23. Oktober 1963: Offizielle Eröffnung des Hauses Sonnenhof durch Stadträtin Maria Jacobi und Bürgermeister Franz Jonas

Im Jahr 1963 wurde das erste Haus "Sonnenhof" im 22. Bezirk eröffnet, danach konnte fast jedes Jahr ein neues Pensionisten-Wohnhaus in Betrieb genommen werden. In das zuletzt fertiggestellte Haus Prater zogen die BewohnerInnen 1995 ein. Mittlerweile wohnen in den 31 Häusern zum Leben rund 8.800 SeniorInnen, für deren Wohlbefinden täglich über 3.500 MitarbeiterInnen sorgen. Die hohe Zufriedenheit der HausbewohnerInnen mit dem Wohn- und Dienstleistungsangebot wurde in mehreren Kundenbefragungen belegt.

War früher der häufigste Einzugsgrund die komfortablere Wohnung, so sind es heute die Betreuungsicherheit bei Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit, die Erhaltung der sozialen Kontakte und eine aktive Freizeitgestaltung, die die SeniorInnen an den Häusern zum Leben schätzen.

In den letzten Jahren hat das KWP daher – ebenso wie der Markt und die Zielgruppen – einen großen Wandel vollzogen und zeitgemäße Ausstattungs- und Dienstleistungsstandards umgesetzt, um den Ansprüchen heutiger und zukünftiger Seniorengenerationen gerecht zu werden. 

Chronologie aus fast fünf Jahrzehnten

2010

  • 11. November: Fach-Enquete "Ich fühle, daher lebe ich" - Über die sexuellen Sehnsüchte im Alter
  • 7. Oktober: Geburtstagsfeier in allen 31 Pensionisten-Wohnhäusern anlässlich des Gründungstages am 7. Oktober 1960
  • 7. Oktober: Fach-Enquete "Ich will nicht gepflegt werden - ich will leben"; Pflegeberuf heute vor dem Hintergrund der selbstbestimmten Lebensqualität
  • 22. bis 24. September: Veranstaltungsreihe in zahlreichen Häusern "Die Stadt an Ihrer Seite": Im Rahmen einer Hausmesse wurde das breit gefächerte Angebot der Stadt für die Wiener SeniorInnen präsentiert
  • 9. September: Fach-Enquete "Ich altere - meine Seele bleibt jung" - Die Kraft des Geistes über den Körper
  • 6. September: Gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien (FSW): Eröffnung der Wiener Schule für Sozialberufe (WiSOZ) - Erster viersemestrige Lehrgang zur Ausbildung von Fach-SozialbetreuerInnen startet
  • 1. September: Spatenstich für das Innovative Wohn- und Pflegehaus Rosenberg (13. Bezirk)
  • 7. Juni: Spatenstich für das Innovative Wohn- und Pflegehaus Döbling (19. Bezirk)
  • 5. Mai: Fach-Enquete "Ich bin sicher - bin ich sicher?" - Zwischen Sicherheit und Freiheit
  • 23. März: Vierter SeniorInnenball im Wiener Rathaus
  • 3. März: Fach-Enquete "Ich wohne, daher lebe ich" - Selbstbestimmte Lebensqualität im hohen Alter

2009 

  • Innovative Wohn- und Pflegehäuser: Alle Vergabeverfahren für die in Kooperation mit der Teilunternehmung 4 des KAV zu errichtenden vier Standorte in Döbling, Ottakring und Hietzing wurden im September 2009 gestartet 
  • 3. Frühlings-SeniorInnenball für die BesucherInnen der Pensionistenklubs der Stadt Wien am 1. April  
  • Eröffnung des 14. Wiener Seniorentreffs im 9. Bezirk

2008

  • 26. November: "Edith Piroska-Fortbildungszentrum" - Umbennung des KWP-Schulungsgebäudes würdigt die großen Verdienste der verstorbenen Geschäftsführerin der Häuser  zum Leben
  • Festakt "Vision - Innovation - Kooperation" am 14. November zum Beginn der Bauvorbereitungen für 1. Innovatives Wohn- und Pflegehaus in Döbling
  • Eröffnung des 13. Seniorentreffs im 7. Bezirk
  • 1. Oktober: Bestellung von Mag.a Gabriele Graumann zur neuen KWP-Geschäftsführerin
  • Innovationspreis der österreichischen Altenpflege: 2. Platz für das Projekt "TRAFO - Ehtische Entscheidungen in Alten- und Pflegeheimen", eingereicht vom Haus Gustav Klimt
  • 2. Frühlings-SeniorInnenball für die KlubbesucherInnen der Pensionistenklubs der Stadt Wien am 2. April
  • Betreute Wohngemeinschaft Am Mühlengrund wird als 1. Einrichtung in Österreich mit fünf Sternen nach dem "Psychobiographischen Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm" ausgezeichnet

2007

  • Eröffnung von zwei neuen Seniorentreffs im 8. und 22. Bezirk
  • Vorstandsbeschluss am 25. September zur Planung und Errichtung von drei innovativen Wohn- und Pflegeeinrichtungen in Hietzing, Ottakring und Döbling in Kooperation mit der Teilunternehmung 4 des Wiener Kranken-anstaltenverbundes (Pflegeheime der Stadt Wien)
  • Das europaweite Projekt E-Qalin® (siehe 2005) wurde abgeschlossen und mittlerweile ist dieses Qualitätsmanagementsystem in insgesamt neun Häusern zum Leben erfolgreich eingeführt 
  • SozialMarie 2007 - Anerkennungspreis für das Betreuungszentrum Rosenberg
  • 1. Frühlings-SeniorInnenball für die KlubbesucherInnen der Pensionistenklubs der Stadt Wien am 21. März
  • 22. Platz des Hauses Döbling unter den TOP 25-Arbeitgebern beim österreichweiten Wettbewerb "Great Place to Work

2006

2005

  • Eröffnung von fünf Seniorentreffs im 2., 5., 6., 10. und 11. Bezirk
  • 2. Platz des Hauses Liebhartstal II beim österreichweiten Wettbewerb "Great Place to Work"
  • Teilnahme von drei Häusern zum Leben am europaweiten Projekt E-Qalin® (European quality-improving, innovative learning in residential care homes for the elderly, einem umfassenden Qualitätsmanagement-Modell speziell für Alten- und Pflegeheime in Europa)
  • Eröffnung einer betreuten Wohngemeinschaft für leicht dementiell erkrankte BewohnerInnen im Haus Am Mühlengrund

2004

2003

2002

2001

  • Übernahme des Betriebs der Pensionistenklubs der Stadt Wien einschließlich der Aktionen "Urlaub in der Sommerfrische", "SeniorInnen unterwegs", Ganztagesausflüge und Veranstaltungen für SeniorInnen im Auftrag der Stadt Wien
  • Inbetriebnahme der Remobilisationsstationen Wieden und Atzgersdorf sowie des Betreuungszentrums Rosenberg für dementiell erkrankte BewohnerInnen mit insgesamt 98 Pflegeplätzen
  • Eröffnung des Seniorencafés im Haus Wieden
  • "Neue gastronomische Standards": Zertifizierung von neun Pilothäusern, Beginn der Umsetzung in allen übrigen Häusern
  • Erstmalige Verleihung des "Wilhelm Zorn-Preises" (literarischer Wettbewerb für BewohnerInnen)

2000

  • 40jähriges Jubiläum des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser am 7. Oktober
  • Präsentation der KWP-Pflegeleitsätze
  • Start des Projekts "Neue gastronomische Standards" (erweitertes Frühstück, Frühstücks- und Mittagsbuffet, Buffet im stationären Bereich, warmes Abendessen mind. einmal wöchentlich, viertes Menü täglich)
  • Eröffnung des Seniorencafés im Haus Margareten

1999

  • Eröffnung des ersten "Seniorencafés" im Haus Trazerberg
  • Installation der ersten Internet-Station im Haus Trazerberg
  • Anschaffung der ersten mobilen Indoor-Minigolf-Anlage über Initiative von KWP-Präsidentin Vizebürgermeisterin Grete Laska
  • Schließung des Hauses Wieden II

1998

Einstimmiger Vorstandsbeschluss über ein umfassendes Schwerpunkt- und Standardprogramm am 29. April:

  • Einrichtung von Rezeptionen zur besseren Kundenbetreuung
  • Öffnen der Häuser für "Grätzelaktivitäten", offene Veranstaltungen
  • Anhebung des Ausstattungsstandards im Appartement
  • Verbesserung der Infrastruktur für BewohnerInnen (Münzwasch- und Trockensäulen in den Stockwerken)
  • Mindestens drei Menüs täglich, Mittagsbuffet im großen Saal, erweitertes Frühstücksangebot, mind. drei unterschiedliche Abendessen (zumindest einmal wöchentlich auch warmes Abendessen)
  • Gästemittagstisch für SeniorInnen aus der Umgebung
  • Errichtung von Schwerpunktstationen für Remobilisation und für die Betreuung dementer BewohnerInnen
  • Betreuungs- und Hilfeleistungen im Appartement (betreutes Wohnen)
  • Anhebung der Qualitätsstandards im Pflegebereich (max. Zweibettzimmer, Dusche und WC im Zimmer, Aufenthaltsräume, wohnliche Gestaltung) 

___________________________

  • Präsentation des KWP-Leitbilds
  • Vereinbarung externer Überprüfungen des Hygienestandards der Küchen durch die Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien
  • Inbetriebnahme der kostenlosen Hotline des Bewohnerservice
  • Die Homepage der Häuser zum Leben geht online

1997

  • Vorstandsbeschluss über eine Reihe von Reformschritten: neues Vormerksystem, verbesserte Kundenbetreuung, Initiativen im Bereich Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
  • Schaffung der Stabsstelle Bewohnerservice und Aufbau eines Beschwerdemanagements
  • Durchführung einer Kundenbefragung zur Erhebung der Kundenbedürfnisse und -wünsche

1996

  • Umbenennung des Kuratoriums Wiener Pensionistenheime in "Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser" mit neuem Logo "Häuser zum Leben"
  • Schaffung von 400 zusätzlichen Pflegeplätzen seit 1994

 

1995

  • Eröffnung des Hauses Prater im 2. Bezirk (siehe Foto)
  • Schließung des Hauses Sonnenhof im 22. Bezirk
  • Einführung der Menüwahl für das Abendessen
  • Einführung eines neuen Pflegedoku-mentationssystems

1994

  • Vizebürgermeisterin Grete Laska wird Präsidentin des KWP
  • Einführung der Menüwahl für das Mittagessen
  • Entwicklung eines "KWP-Pflegemodells"

1992

  • Eröffnung eines eigenen Fortbildungszentrums im 19. Bezirk
  • Eröffung des Hauses Tamariske im 22. Bezirk

1991

  • Aufnahme von ErnährungsberaterInnen
  • Eröffnung des Hauses Hohe Warte im 19. Bezirk

1990

1989

  • Gründung der Kundenzeitschrift "Leben in Wien" für die BewohnerInnen der Pensionisten-Wohnhäuser
  • Eröffnung des Hauses Neubau im 7. Bezirk

1988

1987

1986

1985

1984

  • Aufnahme von PsychologInnen zur individuellen Betreuung der BewohnerInnen und zur Beratung der interdisziplinären Teams der Häuser
  • Eröffnung der Häuser Mariahilf im 6. Bezirk und Jedlersdorf im 21. Bezirk
  • Grundsteinlegung des Hauses Neubau im 7. Bezirk durch Bürgermeister Dr. Helmut Zilk und den damaligen KWP-Präsidenten, amtsführender Stadtrat Univ.-Prof. Dr. Alois Stacher (siehe Foto)

1983

1982

  • Übersiedlung der "zentralen Geschäftsstelle" von Wien 1, Schottenring 25, nach Wien 9, Seegasse 9
  • Kauf des Hauses Wieden II im 4. Bezirk

1981

1978

  • Eröffnung des Hauses Rosenberg im 13. Bezirk

1977

  • Erstmalige Wahl von BewohnervertreterInnen (Bewohnerbeiräte)
  • Eröffnung des Hauses Atzgersdorf im 23. Bezirk

1975

1974

  • Aufnahme von ErgotherapeutInnen und AnimatorInnen, um die BewohnerInnen bei geistig-kreativen sowie körperlichen Aktivitäten zu unterstützen (siehe Foto)

1973

  • Aufnahme von Diplomierten SozialarbeiterInnen
  • Eröffnung der Häuser Haidehof im 11. Bezirk und Leopoldau im 21. Bezirk

1972

  • Eröffnung des Hauses Laaerberg im 10. Bezirk

1971

  • Eröffnung des Hauses Maria Jacobi im 3. Bezirk (vormals Haus Erdberg)

1970

  • Eröffnung des Hauses Döbling im 19. Bezirk

1969

  • Eröffnung des Hauses Liebhartstal im 16. Bezirk (erstes Pensionisten-Wohnhaus mit eigenem stationären Bereich)
  • Aufnahme von diplomiertem Pflegepersonal und StationsärztInnen

1966

1963

  • Eröffnung des ersten Pensionisten-Wohnhauses Sonnenhof im 22. Bezirk

1960

  • Gründung des Kuratoriums Wiener Pensionistenheime