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„Der natürlich gut Teller“ in allen Häusern

Gut für die Gesundheit – gut für die Umwelt: Der „natürlich gut Teller“ steht nach einem erfolgreichen Pilotprojekt nun in allen Häusern zum Leben des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser auf dem Speiseplan und erfreut sich bei den BewohnerInnen größter Beliebtheit.

Am Teller landen vorwiegend biologische Produkte und saisonale Zutaten aus der Region. Fleisch – der Klimakiller im Ernährungsbereich – wird reduziert und ausschließlich in Bioqualität angeboten. Auch bei Fisch hat die Nachhaltigkeit Vorrang, heimische Fische werden bevorzugt eingesetzt, Meeresfisch stammt aus nachhaltiger Fischerei. Fertigprodukte kommen nicht auf den Tisch.  

„Alle 8.800 Bewohnerinnen und Bewohner in den Häusern zum Leben bekommen mit dem „natürlich gut Teller“ gesundes Essen aus besten, vorwiegend heimischen Zutaten, das schmeckt. Gleichzeitig macht die Abwechslung Lust aufs Essen. Gerade für Seniorinnen und Senioren ist eine ausgewogene und vielfältige Ernährung wichtig, um Mangelerscheinungen und deren Folgen zu vermeiden", unterstreicht Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. 

„Gesunde und zugleich köstliche Ernährung sind ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz – somit eine win-win-Situation für alle“, begrüßt Umweltstadträtin Ulli Sima das Projekt. Die beiden Stadträtinnen haben heute im Haus Schmelz eine Verkostung vorgenommen und sind vom Angebot begeistert.  

„Wir sind stolz, dass wir in allen Häusern zum Leben nun den „natürlich gut Teller“ anbieten können. Der „natürlich gut Teller“ kommt nicht nur der Gesundheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu Gute, es schont auch die Umwelt“, freut sich auch Geschäftsführerin Gabriele Graumann.

 

Die „natürlich gut Teller“ müssen mindestens sechs von zehn ökologischen Kriterien erfüllen:  

  • Die Hauptkomponente stammt aus biologischer Landwirtschaft.
  • Der Einkauf erfolgt vorzugsweise aus den Regionen Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Steiermark.
  • Beim „natürlich gut Teller" ist auf einem Blick die Saison erkennbar: frische Paradeiser etwa gibt es nur von Juni bis Oktober; eingelegte, getrocknete Paradeiser oder Konserven auch in der übrigen Zeit.
  • Fleisch – der Klimakiller im Ernährungsbereich – wird reduziert und kommt ausschließlich in Bioqualität auf den Teller.
  • Auch bei Fisch hat die Nachhaltigkeit Vorrang: heimische Fische werden bevorzugt eingesetzt, Meeresfisch stammt aus nachhaltiger Fischerei.
  • Verzicht auf Convenience-Produkte: In den Häusern zum Leben wird besonderer Wert auf die Frischküche gelegt. Es wird täglich frisch gekocht!
  • Verzicht auf Portionsverpackungen: Die besten Abfälle sind jene, die gar nicht entstehen. Durch den Verzicht auf Portionsverpackungen werden weniger Rohstoffe für die Herstellung verbraucht und die Abfallmengen reduziert.
  • Pflanzenkost hält gesund! Der „natürlich gut Teller“ besteht zu zwei Dritteln aus pflanzlichen Zutaten.
  • Im „natürlich gut Teller“ dürfen exotische Produkte wie Bananen und Reis nur aus fairem Handel bezogen werden.
  • Innovative, kreative Gerichte bringen Abwechslung auf den Speiseplan.